Jonas Finke

Jonas Finke

Bild: Jonas Finke

Über mich

Mein Name ist Jonas Finke, ich bin 39 Jahre alt und wohne mit meiner Familie am Rande der Stader Innenstadt. Aufgewachsen bin ich in Leer (Ostfriesland), studiert habe ich in Halle an der Saale und nach ein paar Jahren in Hamburg bin ich 2013 schließlich in Stade gelandet – und sehr gerne geblieben.

Ich arbeite als Richter am Amtsgericht in Cuxhaven. Außerhalb der Arbeit erkunde ich gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unsere Stadt und ihre Umgebung, spiele Fußball und singe in der Stader Stadtkantorei.

Meine Motivation

Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich unser Gemeinwesen politisch mitgestalten möchte.

Einige Punkte sind mir dabei besonders wichtig.

Für eine solidarische Stadtgesellschaft

Die vergangenen Monate haben fast alle Menschen als eine harte und entbehrungsreiche Zeit erlebt. Die meisten werden mit Hilfe ihrer Familie und Freunde den Weg aus der Krise finden. Viele sind aber auf weitere Unterstützung angewiesen, um erneut oder erstmals angemessen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Wir müssen daher besonders jene Kinder und Jugendlichen an die Hand nehmen, die ohne geregelten Schulalltag den Anschluss verloren haben. Wir müssen allen Helfern in benachteiligten Stadtteilen ideell und finanziell noch stärker unter die Arme greifen. Wir müssen Wege und Mittel finden, um bedrängten Händlern und Kulturschaffenden unserer Stadt wieder auf die Beine zu helfen.

Raus aus der eigenen Blase

Wir haben Meinungen, wir zeigen Haltung und wir suchen Bestätigung. Und das ist gut so. Ich habe aber den Eindruck, dass wir uns auf dieser Suche immer stärker in die Reihen von Gleichgesinnten zurückziehen, statt unbequeme Diskussionen mit Andersdenkenden zu führen.

Dies gilt selbst für die kommunale Ebene. Wir müssen aber reden. Wir müssen uns miteinander auseinandersetzen – ohne Scheu, aber mit Respekt.

Stade behutsam entwickeln

Ich bin immer wieder erstaunt, wie schön unsere Stadt ist. Ihren besonderen Reiz hat vor allem die Altstadt nur entwickeln können, weil sie langsam und weitgehend ungestört von großen Eingriffen gewachsen ist.

Die Entwicklung darf aber auch nicht stehenbleiben.

Wir brauchen Leben in der Stadt. Im gesamten Stadtgebiet müssen wir Möglichkeiten finden, um bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, der sich in bestehende Strukturen einfügt.

Wir brauchen Handel in der Stadt. Wir müssen die Händler nach Kräften stärken, damit sie kreativ und erfolgreich die Konkurrenz mit dem online-Handel aufnehmen können.

Wir brauchen Gäste in der Stadt. Die weitere Öffnung zum Wasser und die Förderung des Individualtourismus sollten wir daher noch stärker vorantreiben.

Wir brauchen bessere Wege in die Stadt. Für Fußgänger und Fahrradfahrer müssen endlich Möglichkeiten geschaffen werden, die Innenstadt von allen Seiten sicher und zügig zu erreichen.

Ich würde mich sehr freuen, für die Staderinnen und Stader an der Umsetzung dieser Ziele im Stadtrat arbeiten zu können.

 

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