Dirk Blank

Dirk Blank

Bild: Dirk Blank

Dirk Blank (53)

Ich bin in Freiburg /Elbe geboren und aufgewachsen, bin in Stade zur Schule gegangen und habe dort auch meine Berufsausbildung abgeschlossen. Nach der Studienzeit in Kiel hat es mich und meine Familie nach Stade zurückgezogen.

Ich bin seit über 25 Jahren verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Als Geologe bin ich erdverbunden und in Haddorf heimisch geworden. Seit über 20 Jahren arbeite ich in einem Ingenieurbüro in Stade und habe die Chance umweltrelevante Themen mitzugestalten.

Zeit sich zu positionieren!

Was tun, wenn Populisten und Fake-News nur noch nerven? Für mich war das Zeitpunkt, nicht nur zu meckern, sondern aus der Deckung zu kommen.

Es wird Zeit, dass die emphatischen und rational geprägten Bürger dieses Landes, und ich glaube fest daran, dass diese die Mehrheit bilden, den Meinungsverführern die Stirn bieten. Ein vernünftiger Austausch und die Meinung anders denkender beachten. Abwägen und dann so entscheiden, wie es am besten ist – oder zumindest erscheint.

Es wäre toll, wenn auch Politik so laufen würde. Wenn nicht auf Ortsebene, wo denn dann? Ich möchte das ausprobieren.

Haddorf als toller Platz zum Leben

Ich mag diesen Ort mit seinen ausdehnten Wiesen und Feldern. Ich genieße es, mit meinem Hund durch die Natur zu streifen. Auf der anderen Seite des Dorfes: Alles, was man braucht. Die Wege sind kurz und mit ein wenig gutem Willen häufig mit dem Fahrrad zu schaffen.

Früher habe ich viel Zeit in den Handball-Hallen verbracht. In Haddorf habe ich den Tennisplatz zu schätzen gelernt. Nette Menschen an ruhigen und erholsamen Orten als Ausgleich für den immer schnelleren Arbeitsalltag. Das ist wichtig für lebenswert Orte – so wie Haddorf.

Von Mensch zu Mensch

In den Straßen kennt man noch die Nachbarn und kann die Zeit für einen Klönschnack finden. Fernab von Facebook und Co finde ich das wichtig. Was beschäftigt die Menschen? Wie kommt man gut miteinander klar? Ich bin mir sicher: fragen, zuhören und reden hilft.

Den Anstoß, über meinen Schatten zu springen und mich für die Belange der Ortspolitik zu engagieren, kam nicht zuletzt durch gute Gespräche beim Osterfeuer.

Und sonst so?

Zeit neben dem Job zu finden ist nicht leicht. Das musste ich im Laufe meines bisherigen Berufslebens immer wieder feststellen. Die Zeit, die dann bleibt, gehört in erster Linie der Familie, Freunden, dem Haus und dem Garten. Dann noch ein bisschen Sport.

Den Urlaub verbringe ich am liebsten bei ausgedehnten Reisen mit meiner Frau. Meistens in Deutschland oder Europa.

Ziele und Wünsch

Ich möchte, dass die Menschen Rücksicht nehmen und gut miteinander auskommen. Kompromiss und Rücksicht statt Radikalität. Das fängt für mich im Kleinen an. Mich ärgert es, wenn die Hinterlassenschaften der Hunde nicht den richtigen Platz finden, der Müll in die Felder gekippt wird oder der Rasenmäher die Nachbarn in der Mittagsruhe nervt.

Wichtig ist mir, dass alle Generationen einen tollen Patz zum Leben in unserem Ort finden. Starke Kita und Schule, lebendige Vereine und einen guten Platz für späte Jahre, wenn der Garten einem zu viel wird.

Raum für Neues. Das Thema Glasfaser scheint auf einem guten Weg zu sein, muss aber zu Ende gedacht werden. Wie realisieren wir in Haddorf den Umstieg auf Elektro-Autos? Eine Lademöglichkeit für Jeden wäre ein Ziel.

Ich finde, einige dieser Ziele würden der großen Politik auch gut zu Gesicht stehen – nur ist mein Einfluss darauf auf ein Kreuz auf dem Wahlzettel begrenzt. Aber die Möglichkeit dieses Kreuz zu setzen, möchte ich niemals missen. Es lebe die Demokratie!

 

Dirk im Entweder-Oder?! Interview

  • Wochenmarkt oder Supermarkt?

Ich bin ein bekennender Wochenmarkt Fan. Man trifft mich da regelmäßig Samstags um 8 Uhr. Fisch, Obst und Lisas Chashew-Kerne ziehen mich magisch an. Danach gemütlich frühstücken. Perfekt.

  • Netflix oder Kino?

Vor Corona hätte hier eindeutig „Kino“ gestanden. Jetzt gibt es keinen klaren Sieger mehr.

  • Berge oder Meer?

Ich war auch schon einmal in den Bergen. Da musste ich drüber fahren, um ans Meer zu kommen.

  • Rock oder Klassik?

Es darf auch schon mal hart und laut sein. Die Rock-Klassiker gehen aber immer. Inzwischen kann ich aber auch das Neujahrskonzert in gediegener Atmosphäre genießen.

  • Nachtigall oder Lerche?

Den frühen Vogel kenne ich gut. Für die Nachtigall müsste ich geweckt werden.