Ann-Christin Rabenau

Ann-Christin Rabenau

Bild: Ann-Christin Rabenau

Ann-Christin Rabenau (35), Pädagogin und Mutter

Ich bin in Stade geboren und aufgewachsen, habe meine Jugend in Wiepenkathen verbracht und am Vincent-Lübeck-Gymnasium das Abitur gemacht.

Zum Lehramtsstudium bin ich anschließend nach Greifswald gezogen und auch danach den Hansestädten treu geblieben: Über Hamburg kam ich schließlich nach Buxtehude und habe dort 2010 meinen Mann kennengelernt und 2016 geheiratet.

Mein Referendariat für Haupt- und Realschule habe ich im Seminar in Stade bestritten und bin nun seit Ende 2016 in Eltern- und Erziehungszeit. Inzwischen bin ich Mutter eines 4-jährigen Jungen und einer bald 2-jährigen Tochter und seit letztem Jahr wieder in Stade wohnhaft.

Zurück in der Heimat

Mein Elternhaus steht in Wiepenkathen – hier war und bin ich zu Hause! Auch während des Studiums war ich nie ganz weg, habe regelmäßig meine Heimat, Freunde und Familie besucht und die Semesterferien meist sogar komplett hier verbracht.

Nachdem ich 2016 und 2019 meine zwei wundervollen Kinder zur Welt gebracht habe, hat es 2020 auch mit dem Rückzug in die Heimat geklappt: In Stade-Wiepenkathen (ganz in der Nähe meines Elternhauses) haben wir unser Eigenheim gefunden.

Für meine sowohl alte als auch neue Heimat möchte ich mich nun gerne einsetzen. Meine Kinder sollen hier eine genauso schöne Kindheit erleben, wie ich sie erlebt habe. Ich möchte etwas dazu beitragen, dass sich hier jedes Kind mit seiner Familie wohlfühlt.

Kinder- und Jugendarbeit

Schon in meiner Jugend habe ich mich in Wiepenkathen für Kinder und Jugendliche engagiert: Über Kindergottesdienst, Einschulungen und Familiengottesdienste zu Ostern, Erntedank und Weihnachten bis hin zu Konfirmandenarbeit auf kleineren Freizeiten in der Umgebung und der Stader Flotte auf dem Ijsselmeer.

Mir liegt das Wohl unserer Jüngsten am Herzen – nicht erst seit ich Mutter bin. Gerade als Mutter habe ich aber natürlich auch persönlich ein Interesse daran, dass in Wiepenkathen das Beste für Kinder und Jugendliche geboten wird. So möchte ich mich besonders für die Familienfreundlichkeit hier im Ort einsetzen.

Familien eine Stimme geben

Da Kinder unsere Zukunft sind, jedoch keine eigene Stimme in der Politik besitzen, möchte ich mich insbesondere für das Wohlergehen von Kindern und ihren Familien einsetzen.

Um dies zu sichern, spreche ich mich für folgende Punkte aus:

  • Ausbau von Kindergarten-, insbesondere Krippenplätzen
  • Unterstützung und Förderung von Kindergarten und Ganztagsgrundschule
  • Angebote der öffentlichen Jugendarbeit
  • einen neuen Streetworker für das Jugendhaus
  • Modernisierung von Spielplätzen mit Spielgeräten für jede Altersstufe
  • verkehrsberuhigte Bereiche in der Nähe von Spielplätzen
  • mehr Verkehrssicherheit auf der Alten Dorfstraße

Bildung ist für alle da

Als zweifache Mutter und Pädagogin weiß ich, wie wichtig Bildung sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft ist. Bildung ist der Schlüssel für gute Arbeit, Erfolg, Wohlstand und Wirtschaft, aber auch für andere Aspekte des Zusammenlebens wie Selbstbestimmung, Teilhabe und Integration.

Bildung schafft Chancen und Perspektiven für unsere Zukunft. Sie fängt spätestens im Kindergarten an und verliert auch mit zunehmendem Alter nicht an Bedeutung. Doch noch immer hängt Bildung viel zu sehr von Faktoren wie der sozialen Herkunft ab. Das muss sich ändern! Wir brauchen bezahlbare Bildungs- und Kulturangebote für alle!

 

Ann-Christin im Entweder-Oder?! Interview

  • Schlager oder Rock?

Da muss ich gar nicht überlegen: Eindeutig Rock! Schon seit meiner Jugend höre ich (nach einigen typischen musikalischen Jugendsünden der 90er) so gut wie nichts anderes. Langweilig kann es da mit den vielen verschiedenen Stilrichtungen von Alternativ über Metal bis Punk aber auch nicht werden. Ich kann zu jeder Stimmung etwas Passendes im Rockgenre finden.

  • Nachteule oder früher Vogel?

Das frühe Aufstehen fiel mir schon immer schwer, richtig produktiv werde ich meist ab 21 Uhr. Früher im Referendariat war das mit der Unterrichtsnach- und -vorbereitung noch gut zu vereinbaren, im Alltag mit zwei Kleinkindern ist das nun schon schwieriger. Richtig Ruhe hat man da aber auch nur abends, daher kann ich weiterhin als Nachteule leben – nur eben mit weniger Schlaf.

  • Nordsee oder Ostsee?

Seit mein Sohn Aaron ½ Jahr alt ist, fahre ich jedes Jahr mit ihm und meiner Mutter in den Urlaub – letztes Jahr war auch meine Tochter Annabelle zum ersten Mal dabei. Und wo ging es – wie auch die Jahre zuvor – hin? An die Ostsee! Es war jedes Mal ein anderer Ort, aber jedes Mal unvergesslich schön! So werden wir in den nächsten Jahren hoffentlich noch viel mehr Orte entlang der Ostsee erkunden.