Der selbstlose Entdecker – so würden mich viele beschreiben; denn als Entdecker ist man Beobachter und Neuerer in einer Person. Ich bin offen für Neuartiges, um Herausforderungen zu bewältigen, um gute Lösungen zu finden. Hierbei bin ich zugleich ein Früher Vogel sowie eine Nachteule, da ich diese Rolle leidenschaftlich lebe. Und mit dieser Rolle will ich für die Stader Bürger:innen im Stadtrat aktiv sein. Doch kurz etwas zu mir und meinem Werdegang.

Mit Kopf, Herz und Hand

Geboren in Berlin habe ich seit meiner Kindheit im Stader Landkreis gewohnt und auch hier meine Schulzeit verbracht. Dabei genoss ich ab der sechsten Klasse ein ganzheitliches Lernsystem auf der Freien Waldorfschule und absolvierte auch dort mein Abitur. Das Motto meiner Schule – lernen mit Kopf, Herz und Hand – trage ich bis heute in mir und lebe es ebenso aus.

Dieses Motto beziehe ich dabei nicht nur auf das lebenslange Lernen, sondern auch auf die zwischenmenschliche Beziehung und die damit einhergehende Erziehung. Ich bin der Annahme, dass wir Menschen uns infolge der Beziehungen zueinander auch gegenseitig erziehen und dabei auch helfen können – im Miteinander leben und erleben.

Aus Leidenschaft für den Menschen

Dieses Miteinander sowie der Dienst am und für den Menschen begann in meiner Kindheit mit der Faszination an dem Arztberuf. Nach meinem Abitur dem anschließenden Zivildienst im Rettungsdienst sowie einer absolvierten Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger habe ich einige Jahre im Elbe Klinikum Stade gearbeitet. Nun stehe ich mit beiden Füßen im Medizinstudium.

Seit meiner Jugend bin ich ehrenamtlich engagiert. Begonnen hat es als Jugendleitender in meinem Judoverein, welchem ich in Bremervörde bis heute immer noch treu geblieben bin – als Judoka und Trainer. Während dessen wurde ich dann immer mehr in der Sportjugend des KSB Rotenburg (Wümme) aktiv und bin dort bis heute als Referent für Prävention im Sport sowie auch in der Ausbildung von Schul- und Sportassistierenden tätig.

Im Miteinander mehr erreichen

Diese Freude am Ehrenamt, an der Partizipation und die gelebte Solidarität führte mich dann 2018 immer mehr zur Politik und zur SPD. Und hier will ich mich nun gerne durch die Erfahrungen meiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten aktiv engagieren.

Dabei will ich mit den Bürger:innen zusammen die Herausforderungen bewältigen, die unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit hat und welche vor allem durch die Corona-Situation sich noch mehr verdeutlicht haben.

Sowohl Groß wie Klein

Hierbei zählen für mich nicht nur das wahlberechtigte Bürgertum, sondern auch die Kinder- und Jugendlichen. Auch sie haben eine Stimme, die Gehör finden sollte, jedoch leider untergeht. Ich will gerne ihnen dieses Gehör schenken und für sie eine starke Stimme sein.

Letzten Endes sind sie es, die unsere politische Arbeit in die Zukunft tragen werden. Das, was wir säen, werden sie ernten.

Daher will ich in den Stadtrat, da mir das allgemeine Miteinander in Kombination mit Transparenz sehr wichtig, um mehr erreichen zu können.

Meine Themenschwerpunkte

Da ich jede:n Bürger:in als Souverän sehe, sind mir prinzipiell all ihre Anliegen und Wünsche gleichsam wichtig, welche Gehör finden sollten. Vor allem liegen mir folgende Themen sehr am Herzen:

  • Bildung, die uns weiterbringt
  • Schulen
  • Gesundheit, die wir uns bewahren sollten
  • Pflege und Krankenhaus
  • Vereine und Ehrenamt
  • Das, was uns zusammenhält
  • Klimaschutz
  • Gleichberechtigung, Diversität und Kinderrechte

 

Amadeus im Entweder-Oder?! Interview

  • Judo oder Karate?

Da sage ich eindeutig Judo. 1997 habe ich mit diesem Kampfsport angefangen, besitze seit einigen Jahren den 1. Dan und will mich bald auf den 2. Dan vorbereiten. Während meiner Zeit als Judoka habe ich mehr und mehr verstanden, dass es nicht nur eine Sportart, sondern auch eine Lebenseinstellung ist. Doch ich bin nicht nur Judoka auf der Tatami: Vor meinem Studium war ich Landeskampfrichter in Bremen und bin seit 2009 Trainer.

  • Berge oder Meer?

Hier muss ich ehrlich eingestehen, dass die Liebe zum Meer langsam der Liebe zu den Bergen gewichen ist. Besonders seit meinem letzten Urlaub habe ich mich in ein Land und seine Geschichte, Kultur, Musik, Landschaft und Sprache verliebt: Schottland. Die bergigen Highlands sind einfach magisch. Daher genieße ich auch gerne mal einen Single Malt Whisky.

  • eBook-Reader oder Buch?

Aufgrund der immer mehr zunehmenden Digitalisierung sind viele meiner Fachbücher für das Studium in digitaler Form. Jedoch liebe ich es, in meiner Freizeit ein richtiges Buch zu lesen. Hier kann ich besser in eine andere Welt abtauchen, sie erleben und genießen. So seltsam es sich anhören mag, aber jedes Buch hat auch einen anderen Geruch. So manches Buch – auch das, was ich gerade lese – riecht förmlich nach Abenteuer.

 

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Aufgrund der pandemischen Situation ist die digitale Welt mehr zum Mittelpunkt des alltäglichen Lebens geworden. Seitdem hat eine Variante der Gewalt in digitaler Form zugenommen: Cyber-Mobbing. Warum Kinder ein Recht auf die Web-Kultur haben und was das unter anderem für Auswirkungen hat will Amadeus Schwone in diesem Gastbeitrag verdeutlichen.